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Neue Presse Coburg, 26. 1. 2010 Schaurig-schöner Ausflug in die Unterwelt Von Dr. Peter Müller
Aus dem Dunkel des Off liefen gruselige Nachtgestalten auf die Bühne. Mit Zischen, Krächzen und Gurren stimmten sie am Sonntagabend ein zur Nacht von "Grauen, Grusel und Gänsehaut". Viele wollten sich erschrecken und füllten das Foyer der Kronacher Realschule zur Gänze.
Mit wildromantischen Bildern ... auf einer Videoleinwand, die als einziger Lichtspender der düsteren Veranstaltung auch die Texte zum Mitlesen präsentierte, bot der Kammerchor rätselhaftes “Zwielicht” (Joseph von Eichendorff/Robert Schumann) und ließ in vierstimmigem Chor die “Windsbraut” a cappella (Paul Heyse/Johannes Brahms) oder “Der Zwerg” (Matthäus von Collin/Franz Schubert) auferstehen.
Die romantischen Texte wie ihre musikalische Umsetzung durch ihre musikalischen Meister ... waren so ansprechend und zu Herzen gehend wie eh und je. Und dass “Erlkönig” (Goethe/Carl Loewe) und “Belsazar” (Heinrich Heine/Robert Schumann) weiterhin in Fleisch und Blut der Menschen übergegangen sind, bewies nicht nur die große Leistung beider Chöre, sondern auch die begeisterte Reaktion des großen Auditoriums. ... Zwischen den Chorwerken, die am Klavier von Burkhart M. Schürmann, Wendelin Treutlein und Marco Fröhlich stimmig und präzise unterstützt wurden, spielte Wendelin Treutlein in Musik übersetzte Gedichte von Maurice Ravel, Robert Schumann und Wilhelm Kempff in stiller bis feuriger Interpretation und beeindruckender Intensität.
Neben Sting überraschten aber auch zeitgenössische Komponisten mit romantischen Gedichtvertonungen zum Thema schaurige Fantasiestücke: Burkhart M. Schürmanns “Edward” nach Johann Gottfried Herder und Sebastian Rehnerts (*1988) - bis letztes Jahr Kontrabass- und Kompositionsschüler an der Berufsfachschule - “Feuerreiter” nach Eduard Mörike waren Highlights für Chor und Klavier und erreichten höchste Begeisterung des Publikums. _____________________________________________________________
Fränkischer Tag Bamberg, 28. 1. 2010
Musik sorgt für Gänsehaut Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete die Besucher von Stephanie Simon
Mit “Zwielicht” von Robert Schumann verbreitete sich schnell klanglich etwas Bedrohliches und Geisterhaftes; der Kammerchor interpretierte dieses Eichendorff-Gedicht mit flüsternden und drohenden Passagen. Die a cappella gesungene “Windsbraut” von Johannes Brahms blieb leider etwas kraftlos, wohingegen die Sängerinnen und Sänger im dritten Lied durch exakte Absprachen und dynamische Wechsel die spannende Geschichte des “Zwergs” beeindruckend wiedergaben. Die hervorragende Arbeit von Chorleiter Burkhart M. Schürmann, der auch für die musikalische Gesamtleitung verantwortlich zeichnete, wurde hierbei besonders deutlich.
Es folgte “Le Gibet” (“Der Galgen”) von Maurice Ravel für Klaviersolo, das von Wendelin Treutlein gespielt wurde. Der erfahrene Pianist, der außerdem den Chor bei vier Stücken meisterhaft begleitete, beschwor düstere, dunkle Stimmung herauf.
Mit “Edward” folgte die erste Uraufführung des Konzertabends. Die Musik für dieses Werk, für dreistimmigen gemischten Chor, schrieb Burkhart M. Schürmann selbst. Es galt schwierige Einsätze, anspruchsvolle Harmonien und Synkopen zu meistern sowie sich nicht vom gegensätzlichen Rhythmus des Klaviers ablenken zu lassen.
“Der Feuerreiter” von Eduard Mörike wurde in einer neuen Fassung und somit als zweite Uraufführung des Abends vom Kronacher Kammerchor zum Besten gegeben. Obwohl auch hier die immer höher steigende Melodie die Sänger sehr forderte, wirkte die Komposition von Sebastian Rehnert sehr eindrucksvoll.
Wendelin Treutlein interpretierte “In der Nacht” von Robert Schumann mit elegischem Spiel und später „Das graue Männlein im Schlosse der Grafen und Herren von Giech“, das erst verspielt, doch letztendlich Angst einflößend wirkte.
Mit dem “Erlkönig” und “Belsazar” erklangen zwei der wohl bekanntesten Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Heine. Der Kammerchor glänzte auch hierbei. Bei “Moon over Bourbon Street” von Sting brillierten der Tenorsolist Stefan Weith und die Flötistin Romina Saak. Die Sopran- und Altstimmen unterstützten gemeinsam mit den Männerstimmen und dem Kontrabassisten Marvin Weihs die Solisten. Die Zuhörer bedachten alle Künstler mit großem Applaus. _____________________________________________________________
Rehauer Tagblatt, 17. 2. 2010
Blutrot gefärbte Melodien und Zeilen über den Tod In Rehau serviert der Kronacher Kammerchor dunkle Musik und dunkle Texte von Ronald Dietel
Eineinhalb Stunden lang hat der Kronacher Kammerchor im Saal des Alten Rathauses Geister, Mörder und Dämonen in schaurigen Klängen aufleben lassen. Den Zuhörern offenbarte sich ein Konzert mit anspruchsvoller Qualität. Der donnernde Beifall mittendrin und vor allem am Schluss bewies: Das Außergewöhnliche findet Gefallen. Abgründige Texte von Goethe, Eichendorff und anderen, die den Schlusspunkt Tod gemein haben, waren eingebettet in klangreiche spannende Vertonungen. Fingerfertige Klaviermusik des Pianisten Wendelin Treutlein setzte dem Musikerlebnis das Sahnehäubchen auf. _____________________________________________________________
Neue Presse Coburg, 2. 12. 2008
Ein Adventskonzert der Superlative von Regine Bellazrak
Einer der Höhepunkte des äußerst kurzweiligen Konzertes war die “Kleine Adventsmusik op. 4” von Hugo Distler. ... Der Kronacher Kammerchor glänzte mit vielstimmigen Chorälen ... _____________________________________________________________
Fränkischer Tag Bamberg, 2. 12. 2008 von Heike Schülein
Mit der kleinen Adventsmusik op. 4, komponiert von Hugo Distler (1908-1942), ging es zu einem Höhepunkt des Konzerts über, der die Besucher förmlich in den Bann zog. Unter Leitung von Burkhart M. Schürmann interpretierte dabei der Kronacher Kammerchor mit seinen zahlreichen Instrumentalsolisten sowie Sopran Mirjam Striegel voller Sensibilität die sechs Sätze ... _____________________________________________________________
Fränkischer Tag Bamberg, 18. 6. 2008
Geistliche Chormusik auf höchstem Niveau von Matthias Simon
Mächtig klingen die ersten Töne der Hey-Orgel von der Empore der Kronacher Stadtpfarrkirche und ebenso gewaltig intoniert der Kronacher Kammerchor die ersten Worte des “Te deum laudamus” von Charles Villiers Stanford. In den folgenden 90 Minuten erleben die Zuhörer in der gut besuchten Kronacher Stadtpfarrkirche geistliche Chormusik auf höchstem Niveau. ... Einen englischen und einen amerikanischen Komponisten ließ der Kronacher Kammerchor mit “When David heard” (Thomas Weelkes) und dem “Kyrie” aus der “Mass of the holy spirit” von Randall Thompson musikalisch zu Wort kommen. Den ... Bogen von der Spätrennaissance zur Mitte des 20. Jahrhunderts spannte Schürmann mit seinem Chor perfekt und lieferte mit dem fugenartigen “Christe eleison”, gesungen von den Solisten Sina Horn, Carolina Bohra und Wolfgang Graf ein beeindruckendes Klangerlebnis. ... Nach dem “Credo” aus Thompsons Messe und Edward Elgars “Give unto the Lord” ... konnten die Besucher den verdienten Applaus dann nicht mehr zurückhalten. _____________________________________________________________
Neue Presse Coburg, 16. 6. 2008
Kammerchöre aus Kronach und Rehau präsentieren Lobgesänge Jubilieren gegen Sorgen und Ängste von Dr. Peter Müller
Der lateinische Hymnus “Dich Gott, loben Wir” (Te Deum laudamus) diente als Namensgeber eines höchst bemerkenswerten Konzerts, das der Kronacher Kammerchor unter Leitung von Burkhart M. Schürmann und der Konzertchor Rehau unter seinem musikalischen Leiter KMD Hermann Engel am Sonnabend in der Stadtpfarrkirche Kronach zu bewundernswerter Vollendung brachten. ... Gemeinsam mit ihren ... engagierten Leitern präsentierte der 2005 gegründete Kronacher Kammerchor sowie der 2007 gegründete Konzertchor aus Rehau eine mit großer Begeisterung und viel Schlussapplaus aufgenommene Einheit der Gesangskultur. _____________________________________________________________
Neue Presse Coburg, 20. 6. 2007
Mitwitzer Schlosskonzerte haben begonnen Erquickende „Wassermusik“ von Dr. Peter Müller
... danach folgte “Am Bodensee”, eine Wassermusik von Robert Schumann nach einem Text von August von Platen; fein und lebendig gesungen – mehr als der Bodensee selbst zu bieten hat. Die folgenden Chorwerke waren vom Feinsten. Clara Schumanns “Gondoliera” und Felix Mendelssohn-Bartholdys “Auf dem See” zeigten ebenso wie ... Johannes Brahms “Vineta” und Joseph Rheinbergers “Die Wasserfee” die ganze Kraft und Schönheit der Sängerinnen und Sänger.
Nach einer wohlverdienten Pause ... ließ Burkhart M. Schürmann seine Schülerinnen und Schüler ans Dirigentenpult, um ihr Können im Dirigat unter Beweis zu stellen, was alle hervorragend meisterten: Jessica Pawlitzki, Marisa Hahn und Andreas Thiel bewiesen ihren konzertreifen Fortschritt mit den Dirigaten der Chöre in John Dowland's “Weep you no more, sad fountains”, Orlando Gibbon's “The silver swan” und Edward Elgar's “As torrents in summer” aus der Kantate “King Olaf”.
Nach dem Negro-Spiritual “Wade in the water” und Alan Menken's “Under The Sea” aus dem Walt Disney-Film “Arielle” kannte der Beifall für die Künstlerinnen und Künstler im überfüllten Weißen Saal keine Grenzen mehr. _____________________________________________________________
Fränkischer Tag Bamberg, 20. 6. 2007
Bravo-Rufe belohnen die Musiker Im vollbesetzten Weißen Saal des Wasserschlosses wartete ein Leckerbissen auf die Freunde der klassischen Musik von Karl Felsecker
Unter dem Motto „Eine schöne Welt ist da versunken“ hatte der Kammerchor ein Programm aus Chorstücken vorbereitet, dessen Liedtexte von romantischen Gondelfahrten, lockenden Wasserfeen, versunkenen Wunderstädten und dergleichen handelten. Die Musik dazu entstammte berühmten romantischen Komponisten wie Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms.
Doch nicht nur deutsche Romantik gab es zu hören; mit John Dowland und Orlando Gibbons kam auch englische Renaissance-Musik des elisabethanischen Zeitalters zum Zuge. Mit einem von Philip Hayden arrangierten Negro-Spiritual und Filmmusik von Alan Menken zum Disney-Film “Arielle” wagte man sogar den Sprung über den Atlantik und wurde mit lang anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen belohnt. _____________________________________________________________
Fränkischer Tag Bamberg, 9. 6. 2005
Motto: “Weicht, ihr Trauergeister ...” Neu gegründeter Kronacher Kammerchor konzertierte erstmals - Zwei Premieren von Tobias Resch
Ein Konzert mit gleich zwei Premieren konnte die Zuhörerschaft in der voll besetzten Kronacher Stadtpfarrkirche am vergangenen Samstag miterleben. Zum einen präsentierte sich der von der Kronacher Sängerin Stephanie Simon und dem Chorleiter Burkhart M. Schürmann aus der Taufe gehobene Kronacher Kammerchor. Zum anderen wartete eben dieser Chor, unterstützt vom Vokalensemble der Berufsfachschule für Musik Oberfranken, mit einer Erstaufführung des Werkes ihres Dirigenten mit dem Titel “Somnus” auf.
Der Abend stand unter dem Motto “Weicht, ihr Trauergeister…”, welches gleich zu Beginn mit der “Funeral Music for Queen Mary” des Engländers Henry Purcell musikalisch umgesetzt wurde. ... Dem Dirigenten Burkhart M. Schürmann gelang es dabei, die in der Komposition angelegte Spannung zwischen Himmel- und Schattenreich anzudeuten, was sich in einander kontrastierenden Bass- und Diskantpassagen widerspiegelte ...
Andere Töne schlug die Motette Felix Mendelssohn Bartholdys “Mein Herz erhebet Gott, den Herrn” an, die er in seinem eigenen Todesjahr 1847 komponiert hatte. ... Hier bewies der neu gegründete Kronacher Kammerchor etwa im Maestoso-Teil “Mit der Gewalt seines Armes” sein großes Stimmvolumen und stellte im Andante “Er erfüllet die Hungrigen” die Strahlkraft seiner Sopranstimmen unter Beweis. Die weiten Bögen des Schlusschorals kontrollierte Burkhart M. Schürmann mit seinem Dirigat stets angemessen. ...
Zum Höhepunkt des Abends sollte die mit Spannung erwartete Erstaufführung des extra für dieses Konzert komponierten Chorwerks “Somnus” werden. Dies umso mehr, als der Dirigent Burkhart M. Schürmann hier selbst zur Feder gegriffen hatte. ... “Somnus” (zu deutsch “Schlaf”) fußt auf Worten des vierten Psalms und Sprüchen Salomons. Formal orientierte sich Schürmann am Variationsmodell der barocken Chaconne und einer Aufteilung in fünf große Blöcke. Basierend auf einer sich mantraförmig wiederholenden Figur des Chores setzte er dazu eine freie Improvisation ein, welche hervorragend von der Kronacher Sängerin Eva Schuster umgesetzt wurde. Besonders reizvoll erschien dabei, dass die Mezzosopranistin während ihres Vortrags frei durch die gesamte Kirche wanderte und damit immer neue akustische Effekte erzielte. Stilistisch lehnte sich der Komponist hier hörbar an die Minimal Music aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an, nicht ohne jedoch Anleihen aus früheren Jahrhunderten, im Besonderen der Gregorianik, einzusetzen. Auch damit rückte er das Chorwerk letztlich in die Nähe der meditativ-sakralen Klänge eines Arvo Pärt. Vollkommen überzeugten bei “Somnus” die Chöre mit ihrer klanglichen Darstellung der Welt des Schlafes und seinen flüsternden und zischenden Störstimmen.
Mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen feierten die begeisterten Zuhörer den Dirigenten und Komponisten Burkhart M. Schürmann und seine Chorsänger und Chorsängerinnen mit Eva Schuster (Mezzosopran), Katharina Pfretzschner-Runge (Orgel) und Andreas Wolf (Viola da Gamba). Es bleibt zu wünschen, dass der neu gegründete Kronacher Kammerchor einen dauerhaften Platz in der Kulturlandschaft der Region findet und sein Publikum auch in Zukunft mit Klängen des 20. und 21. Jahrhunderts überrascht und neugierig macht. _____________________________________________________________
Neue Presse Coburg, 7. 6. 2005
Der neue Kronacher Kammerchor stellt sich vor Faszination außergewöhnlicher Weltmusik von Dr. Peter Müller
Die höchst zahlreich erschienen musikliebenden Kirchenbesucher, die teilweise von weit her angereist waren, konnten mit einem Crescendo der musikalischen Gefühle und der religiösen Ausdruckskraft am Samstagabend in der Stadtpfarrkirche Kronach ein besonderes Erlebnis feiern. Mit der Orgelbeleitung von Katharina Pfretschner-Runge und der Viola da Gamba von Andreas Wolf eröffnete der Kronacher Kammerchor das Konzert von der Orgelempore mit der "Funeral Music for Queen Mary" von Henry Purcell (1659-1695). Klar und hell wie die sonnendurchleuchteten Kirchenfenster, sehr nuanciert und gemütvoll innig zeigte sich der Kammerchor in diesem Trauergesang. Ausdruckskraft bewies der Kammerchor auch in Felix Mendelssohn-Bartholdys Motette "Mein Herz erhebet Gott, den Herrn", sowie dem einprägsamen und tief gefühlten "Vexilla regis" von Anton Bruckner, in dem der Kammerchor zeigte, dass er in der kurzen Zeit eine überzeugende Vortragskunst entwickeln konnte.
Mit der Uraufführung von "Somnus", einer begeisternden Komposition von Burkhart Schürmann, konnte das Vokalensemble der Berufsfachschule zusammen mit dem Kammerchor den vorher gebotenen Leistungen zum Schluss noch die Krone aufsetzen. Der gesamte Chor im vorderen Altarraum, drei gesonderte Männerstimmen in der Apsis intonierten aus einem mythischen Stille kommend gregorianisch liturgische und in ihrem ostinaten Beharren ritualisierte, gebetsmühlenartige Continua, die in ihrer steten sich steigernden Wiederholung eine archaische Grundstimmung religionsübergreifender Trance bis zur losgelösten Ekstase schufen. Eva Schuster mit ihrem weichen bis überwältigend dominanten Mezzosopran löste sich aus der ostinaten Urkraft ritualisierter Rauschzustände - auch körperlich - von dem Chor, dessen Thema "Ich liege und schlafe" dumpfe Glaubensgewissheit zum Ausdruck brachte. Sie umschritt den großen Raum der Kirche, der Gemeinde, mit gesenktem Haupt, aber zunehmend obligater Überhöhung mit einer berauschenden Solo-Improvisation, in der Ferne verschwindend und dennoch aus dem Off des Raumes zu immer eindringlicherer Präsenz anschwellend. Mit der ihr eigenen großen raumfüllenden Stimme erschien sie selbst wie in Trance, schmerzvoll und gewiss den "Frieden" im Herrn über den Schlaf der Faulen in ihren kirchlichen Ritualen ekstatisch ausbreitend. Mit ansteckenden Gegenstimmen durchbrachen einzelne Sängerinnen die ostinate Gleichförmigkeit der klostereinsamen Menge, wobei vor allem Katja Bildt sich melodiös und mit großer Stimme und besonderer Steigerungsfähigkeit im Widerpart zur Solistin hervortat. Das Werk endete in fast romantischer Stille. Es endete aber auch mit spontanen Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus, Zurufen und frenetischer Begeisterung.
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